MU14SL: Schmerzhafte Niederlage in Klagenfurt

Autor
ninemiljko
Klasse

Samstag Nachmittag hatten die U14er am vorletzten Spieltag nicht nur eine lange Reise nach Klagenfurt vor sich, sondern auch eine schwierige Aufgabe vor der Brust. Bei KOS Celovec ging es darum die Final Four Chance weiter intakt zu halten, und sich so ein Do or Die Spiel in der letzten Runde zu Hause gegen Gmunden zu erspielen. Die Kärntner-Slowenen, die mit 3-2 theoretisch kaum noch eine Chance hatten, wollten aber der große Spielverderber in der Runde sein, und mit einem Sieg ihre bis dato solide Saison weiter festigen.

Zu Beginn lief es ausgeglichen, man merkte dass es für beide Teams ein enorm wichtiges Spiel war. Deswegegen starten beide Teams vorsichtig in die Partie, es war ein Herantasten.

Somit war es nicht überraschend, dass beide Teams noch nicht ihren Rhythmus fanden, nach 8 Minuten stand es 14:14. Weiters waren die 2000er auch etwas unkonzentriert, so konnten die Klagenfurter die Führung zurückholen. Eine bittere Hiobsbotschaft kam dann noch dazu, Kerem Yilmazer verletzte sich unglücklich, und konnte vorerst nicht mehr weitermachen. Kurz vor dem Ende des ersten Viertels gelang KOS noch ein Buzzer Lay Up zum 24:16 nach den ersten 10 Minuten. Viel Gesprächsbedarf bei Coach Zoran Kostic und den Spielern. Die Kärntner-Slowenen starten auch ins zweite Viertel gut, führen 30:16, bei den 2000ern ist der Wurm drinnen, nach einem Fast Break der Hribar Truppe stand es 32:16, womit Zoran Kostic nach nicht einmal 1,5 Minuten gezwungen war die Notbremse zu ziehen. Bei den Gästen merkte man das Fehlen von Yilmazer, denn man beging Fehler am laufenden Band, die Klagenfurter ziehen auf 41:19 in der 15 Minute davon. 4 Minuten vor der Halbzeit gab es zumindest einen Lichtblick bei den 2000ern, Yilmazer kehrte wieder aufs Feld zurück, und so wollte man irgendwie noch die Aufholjagd starten. Jedoch wehrten sich die Hausherren, und führten 2 Minuten vor der Halbzeit mit 48:28. Trotz der Rückkehr von Kerem Yilmazer wuchs der Rückstand bis zur Halbzeit auf 56:36 an, ein schwerer Rucksack den die 2000er jetzt für die zweiten zwanzig Minuten zu tragen haben.

Mit dem Ziel den Turnaround zu schaffen gingen die 2000er ins dritte Viertel, jedoch konnten die Klagenfurter die Führung weiterhin zwischen +15 und +20 halten, defensiv wollte man jetzt einen Zahn zulegen. Mitte des dritten Viertels führten die Kärntner-Slowenen +20, was Zoran Kostic zur Auszeit zwang. Derweil wurden alle Versuche den Rückstand zu reduzieren abgeschmettert. In der Schlussphase konnte man durch einige gute Aktionen auf 75:61 nach 30 Minuten verkürzen, somit war noch eine ganz kleine Chance vorhanden. Mit der Devise Alles oder Nichts ging man ins letzte Viertel, wo man nach kurzer Zeit durch Yilmazer auf 65:77 verkürzte. Nach einem Layup durch König lag man sogar 68:77 hinten, was KOS Trainer Hribar zur Auszeit zwang, in der Phase waren noch rund 8 Minuten zu spielen, und somit wieder alles offen. Step by Step reduzierte man den Rückstand, die 2000er wirkten wie Löwen in der Phase, 5:40min vor dem Ende stellt Yilmazer per Layup auf 78:79, was Stefan Hribar zur nächsten Auszeit zwang. Somit war das Spiel beinahe auf 0, und eine spannende Schlussphase war garantiert. KOS konnte sich von dieser Drangphase erholen, jedoch blieb es nun ein Kopf an Kopf Rennen. So kam es dass Aron Stazic auf 84:85 stellt, KOS jedoch im Gegenzug mit zwei Punkten antwortet. In die letzten 2 Minuten ging es mit einem +3 für die Hausherren. In der Phase verpasste man nun mit zwei Freiwürfen die Führung zurückzuholen. So kam es leider dass KOS 40 Sekunden vor dem Ende durch Hribar einen Dreier traf, 90:86 betrug die Führung, und die Auszeit von Zoran Kostic musste her. Kerem Yilmazer stellt rasch auf 88:90, und so musste ein Stop her, der kam auch durch einen Schrittfehler der Hausherren. 24 Sekunden blieben noch (bei -2) um die Overtime bzw. den Sieg zu holen. Leider verwarf man und KOS konnte den Rebound sichern, das Stop the Clock Foul gelang auch nicht mehr, womit man am Ende eine schmerzhafte 88:90 Niederlage kassiert, jedoch bleibt die Final Four Chance aufrecht. Nur wird die Ausgangslage vor dem letzten Grunddurchgangsspiel gegen Gmunden nächsten Sonntag durch die heutige Niederlage etwas kompliziert werden.

 

KOS Celovec vs. Basket2000 Vienna 90:88 (24:16, 56:36, 75:61)

 

Punkteverteilung:
Yilmazer 37, Stazic 19, König 12, Dumic 10, Stegic 8, Grujcic 2, Vukomanovic, Kollar, Maljevic, Rankovic, Acimovic, Jusic

 

Coach Zoran Kostic zum Spiel:
„Wir haben leider die erste Halbzeit verschlafen. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Initiative und Einsatz gezeigt, jedoch konnten wir den Turnaround am Ende nicht mehr schaffen. Ein weiterer Grund für die Niederlage war unsere schwache Leistung bei den defensiven Rebounds. Gratulation an KOS zum Sieg."

 

Fotos: Vernes Durmisevic

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