MU19: Mühsamer Sieg gegen Vienna United/2

Autor
adin
Klasse

Sonntagnachmittag trafen im Hallmann Dome die 2000er auf Vienna United/2 zum Rückspiel. Für die 2000er, die auch mathematisch in den Playoffs stehen, ging es darum mit einem Sieg sich die Ausgangslage für die restlichen Runden vor den Playoffs zu verbessern. Gegen die Spielgemeinschaft aus Währing/Döbling musste also ein Sieg her, kurioserweise fand sich nur ein Schiedsrichter zu dem Spiel in der Halle ein, der aber trotzdem einen guten Job machte. 

Die 2000er starten auch sehr aggressiv ins Spiel und führen rasch 8:0. Vienna kommt zu den ersten drei Zählern, doch postwendend folgt ein 10:0 Lauf, und man führte 18:3. Die Gäste können bis zum Viertelende auf 18:7 verkürzen. Die Heimischen spielen weiter aggressiv, führen 26:9 nach 14 Minuten und man schien im ruhigen Fahrwasser gelandet zu sein. Leider aber sollte dies eine fiktive Wahrnehmung sein, denn die United setzen einen 13:3 Lauf bis zur Halbzeitpause an, und liegen nach 20 Minuten nur 29:22 hinten.

Lasch und ohne Intensität verläuft das dritte Viertel bei den 2000ern, trotzdem führt man +12 nach 30 Minuten. Im letzten Abschnitt kommen die Gäste bedrohlich nahe, Mandic kann mit einigen Dreiern den Abstand wieder etwas vergrößern. Sinnbildlich für das heutige Auftreten war ein Dreier der Uniteder nach einer Auszeit, wo die 2000er defensiv kollektiv versagten. Man kann aber die Ruhe bewahren und einen 54:43 Sieg nach Hause schaukeln. Schön war der Auftritt heute nicht, wichtig ist aber der Sieg.

Basket2000 Vienna vs. Vienna United/2 PSV      54:43 (29:22)

Punkteverteilung:
Mandic 21, Omarkheil 13, Vidovic, Rovny & Ilic je 4, Sabic, Plavljanin, & Radosavljevic je 2, Alhassan & Peinhopf je 1, Nwanana

Coach Adin Abidovic zum Spiel:
"Die ersten 15 Minuten waren sehr stark von uns, wir waren aggressiv und haben uns einen guten Vorsprung erarbeitet. Danach hab ich ein komplett anderes Team gesehen, wir haben aufgehört intensiv zu spielen und sind in die alten lässigen Tugenden gefallen. Es war insgesamt gesehen ein sehr schlechtes Spiel von uns, da müssen sich die Spieler an die Nase packen und nachdenken, was sie heute aufgeführt haben. Die Spieler können sich gerne über den Sieg freuen, jedoch sollte jeder einzelne verstehen, dass wir noch härter arbeiten müssen um auch besser zu werden. Denn das, was mein Team 25 Minuten lang gezeigt hat, war nicht der Basketball, den ich mit dieser Mannschaft spielen möchte."

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