HLL: Basket2000 Sichert sich das Ticket für die Final Four

Autor
ninemiljko
Klasse

Am Dienstag setze es für das Team von Coach Pavicevic die dritte Niederlage in Folge, als man mit 81:74 gegen die bereits qualifizierten Flames/2H verlor. Zudem mussten wir uns für diese Saison von Vedad Jusufovic verabschieden, der aus persönlichen Gründen abgereist ist. Wir wünschen Ihm Alles Gute und hoffen, dass er spätestens im Herbst in unsere Reihen zurückkehrt. Am Samstag platzte nun endlich der Knoten und Basket2000 konnte einen der begehrten Final Four Plätze fixieren. Als Heimmannschaft empfingen sie die Timberwolves in deren eigener Stammhalle in der Bernoullistraße. Die Wölfe traten etwas dezimiert an mit nur acht Spielern, während Pavicevic zehn Spieler zur Verfügung hatte. Demir, Serrano, Sakovic, Stojic und Bantic bildeten die Vorhut, Seyhan, Sivic, Damjanovic, Selimovic und Galic die Verstärkung.

Basket2000 begann stark, Sakovic holte die ersten Zähler, Bantic und Serrano konnten erhöhen. Aber die Wölfe blieben mit ihrer jungen Mannschaft weiterhin dicht auf den Fersen. Ab Minute vier kam dann ein starker Lauf von Basket2000. Bantic war zweimal cool von der Dreierlinie und Serrano zeigte wieder seine komplette Athletik, nicht zuletzt bei einem starken Dunk in der fünften Minute. Eine Auszeit brachte etwas Ruhe in die Reihen der Wölfe, aber Basket2000 beendete das Viertel stark mit 22:14.

Im zweiten Viertel waren zunächst Demir und Damjanovic besonders auffällig. Damjanovic konnte viele zweite Chancen verwerten und Demir wirbelte als agiler und multifunktionaler Aufbauspieler auf beiden Seiten des Spielfeldes, da seine engagierte Defense großen Druck auf die Wölfe ausübte. Trotz weiterer Punkte durch Stojic, Serrano und Bantic, hatten sich die Wölfe festgebissen und hielten den Abstand konstant auf 39:32.

Nach dem Seitenwechsel kam bei den Timberwolves eine erstaunliche Unruhe auf. Als der bis dahin stark spielende Goranovic erst ein Blocking Foul gepfiffen bekam, auf seinen Protest hin ein zusätzliches technisches Foul bekam und bereits mit fünf Fouls vom Feld musste, platze Wolves-Coach Romfeld der Kragen und sah ebenfalls noch ein technisches Foul gegen sich. Man hätte meinen können, die Schwächung würde die Wölfe zur Aufgabe bringen, aber nach zwei starken Dreiern durch Demir und Bantic kamen die Timberwolves mit der Aggressivität eines verletzten Tiers zurück. Basket2000 kam mit dem harten Pressing schlecht zurecht und verlor in der folgenden Hektik einen Ball nach dem anderen. Nach einem beeindruckenden Lauf führten die Timberwolves 54:58 nach 30 Minuten und zwangen Pavicevic zu einer Reaktion. Diese fiel konzentriert und überlegt aus. Er konnte sein Team beruhigen und schickte seine Leute in eine furchtlose Offensive.

Der Zuspruch wirkte. Zwar konnten die Wölfe noch zwischenzeitlich auf 61:69 erhöhen, aber Basket2000 bekam die Defensive geschlossen. Kapitän Galic kämpfte wie ein Löwe um die Bälle. Teilweise auf Knien rutschend, konnte er einige behaupten und schnelle Angriffe einleiten. Bantic und Damjanovic waren weiterhin auf dem Vormarsch und so kam es zum Showdown in der letzten Minute. Beim Stand von 71:71 bekam Seyhan den Ball frei an der Dreierlinie, den er völlig abgezockt zum 74:71 einnetzte. Den Gegenangriff stoppte Demir per schnellem Foul, aber die Timberwolves konnten nur einen Freiwurf verwandeln. Seyhan wurde nun gefoult, seine Freiwürfe saßen. So gewinnt Basket2000 nach Rückstand mit 76:72 und bringt sich für die Final Four in eine exzellente Ausgangslage. Sie können jetzt mit einem Sieg gegen die Austrian BasketFighters am Sonntag den 29.04. um 18:00 in der Pastorstraße den dritten Platz fixieren. Wir freuen uns dann über alle Zuschauer und vor Allem freuen wir uns auf ein spannendes Saisonfinale, wo es dann um alles geht. Bis dahin wünschen wir, wie jede Woche, eine schöne Zeit!

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